Zeit für uns Stunden

Die Einführung des Kinderparlaments in den „Zeit für uns Stunden“

Klare Regeln

Es gelten ganz grundlegende Regeln für eine demokratische Gesprächs- und Streitkultur:

  • alle Teilnehmenden haben die Möglichkeit sich zu äußern
  • sie lassen sich ausreden
  • gehen respektvoll miteinander um
  • nehmen andere Meinungen ernst

Der gegenseitige Austausch

Die Möglichkeit seine persönlichen Anliegen zu vorzubringen und mit den anderen Mitgliedern der Gemeinschaft auszutauschen ermöglicht es andere Perspektiven einzunehmen.

Respektvoller Umgang

Ein respektvoller, achtsamer Umgang miteinander ermöglicht es sich in die unterschiedlichen Gesprächspartner*innen einzufühlen und einen Einblick in deren Lebenswelt zu bekommen.

Konflikte

In vielen Fällen kann eine demokratische Gesprächskultur dazu beitragen, dass Konflikte gar nicht erst ausbrechen. Da sich die unterschiedlichen Interessen auch manchmal entgegenstehen und gegenseitig ausschließen, wird es darüber immer auch zum Konflikt kommen können. Treten Konflikte offen zu Tage, so gewährleistet eine demokratische Streitkultur den lösungs-orientierten Austrag.

Lösungen

Wenn jeder die Möglichkeit hat, seine Anliegen in offener, gleichberechtigter Kommunikation darzulegen, werden auch Möglichkeiten des Ausgleichs und der Vermittlung von unterschiedlichen Positionen eher sichtbar. Die Lösungen sind von den Teilnehmenden erarbeitet. Dadurch erfahren die Kinder ein hohes Maß an Selbstwirksamkeit.

Nachhaltigkeit

Die selbst erarbeiteten Lösungen haben eine nachhaltige Wirkung im Schulalltag. Die Kinder sind immer öfter in der Lage Konflikte selbst zu lösen.

Ziel

Die Einführung eines Kinderparlaments ist ein wichtiger Schritt im Demokratisierungsprozess an den Schulen.

Durchführung Alle Kinder einer Schule durchlaufen das Kinderparlament in Form eines Projektes .Dazu kommen jeweils fünf Kinder, eventuell auch aus unterschiedliche Klassen zusammen. Zuerst werden die Grundregeln eingeübt. Das geschieht schon relativ früh. Danach setzen sich die Parlamente je nach Bedarf zusammen  

                                                   Andrea Büchler

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